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"Toll! Gurichts Hörbuch ist ein Angriff! Ganz selten
nur hört man, was man liest. (...) Text und Klang treffen sich nicht, die
Bedeutungsebenen verkanten, und die Blumfeld-Geschichte ist auch nur ein
tickendes Zitat inmitten eines anderen Erzählstücks: "Ein alltäglicher Vorfall".
(...) "Der Geier" ist ein sprödes kleines Wunder aus den Randgebieten des
Hörbuch-Marktes."
(Kolja Mensing in Die TAZ)
"Fest verzurrte die
Klangbühne Guricht ihre Kafkaschen Short-Stories zwischen Sampler und
Videoprojektor, schoß das Paket in den Improvisations-Orbit und testete die
Texte dort auf Reißfestigkeit und Beschleunigungsstärke, Bremsverhalten und
Lichtempfindlichkeit. (...) Tönernes Universum als Hommage an die Prager
Moderne! (...) Die Noise-Artisten Frisell und Goebbels dürfen sich auf
Konkurrenz aus einer kleinen deutschen Galaxis gefaßt machen."
(Evelyn Finger
in Leipziger Volkszeitung)
"Die Klangbühne Guricht (hat) eine völlig neue
Theaterform unter Einbeziehung aller aktuellen neuen Medien (Computer, Video,
Wortverformungen als Klangbilder) kreiert. (...)"
(Hartmut Heinicke in
Hamburger Abendblatt, 2nd November '98)
GURICHT:
Ralf Wendt // Stimme, Performance
Soeren Schrader // Musik, Komposition
Thies Streifinger // Musik, Komposition
Burgh // Film, Animation
Pix Blume // Djing, Technik
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"A fascinating performance
ensemble (with) a provocative hour of cutting-edge performance art (...)
Klangbuhne Guricht has brought along a big collection of high-tech toys from
Germany and creates a series of striking juxtapositions between actor and
technology. The ear-splittingly atonal live music is a fusion of human artist
and electronic manipulation that avoids the typical cliches of the genre. (...)
definitely worth catching."
(Chris Jones in Chicago Tribune 16th October
98)
"Die Klangbühne Guricht (...) zog die Zuschauer mit einer
Collage aus Franz Kafkas Frühwerken in einen Sog aus Verzweiflung, Verwirrung
und Verfolgung. Videoinstallation, Monolog, Lichtakzente, verzerrte
Erzählerstimme, bizarre Soundkompositionen - alles lief parallel. Und doch
wirkte nichts zuviel, entstand vielmehr eine neuartige eindringliche und totale
Sinnerfahrung Kafkas. (...)"
(Darius Engel in Lübecker Nachrichten, 3rd November
'98)
GURICHT - Die Wurst (The Sausage) "Die Klangbühne spielte
mit der Wahrnehmungsfähigkeit des ihnen ausgesetzten Publikums und reizte dessen
Sinne bis zur Erschöpfung. So wurde der Raum der Inszenierung durch im
Hintergrund ablaufende Video-Sequenzen und eine synthetische Geräuschkulisse
fast bis ins Unheimliche aufgeweitet. Die zu hörende Toncollage vermengte
Radiowellen, Unterwasserrauschen und Töne, die aus Elektronenbewegungen
entsprungen zu sein schienen. Auf stereotypische Klangmuster verzichtend,
untermalte die Klangbühne aneinander gereihte Videobilder von sich windenden
Würmern, die Menschenmengen ähnelten. Dies war eine der Passagen, in denen "Die
Wurst" zwischen Makro- und Mikrowelten beängstigende Gleichnisse zog. (...) Der
Unfaßbarkeit einiger Dürrenmattscher Gedankenexperimente näherte sich die
Klangbühne Guricht mit einer ebenso schwer faßbaren Menge von akustischen und
visuellen Effekten. Die Eindrücke davon werden in den Köpfen der Zuschauer noch
lange rumoren."
(Mitteldeutsche Zeitung, 2nd February '99)
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